Lehre innovieren
Qualitätsprojekte & -maßnahmen in der Lehre
Die Bergische Universität reagiert mit Innovationen in der Lehre auf gesellschaftliche Entwicklungen und Herausforderungen. Lehrende erhalten Unterstützung dabei, ihre Ideen in Form von Anträgen auszuformulieren und zu deren Umsetzung interne bzw. externe Programmmittel einzuwerben. Hierbei werden strategische, strukturelle und technische Entwicklungen berücksichtigt, die in der Lehre der Bergischen Universität bereits eingeleitet oder vollzogen worden sind. Organisationales Lernen und das Heben von Synergien wird so befördert.
Intern geförderte Qualitätsprojekte & -maßnahmen
Das Rektorat hat zur Ermöglichung von Innovationen in der Lehre einen internen Fonds aufgesetzt. Dieser BUW-Lehrinnovationsfonds (LEHRIS) stellt in drei Förderlinien regelmäßig finanzielle Möglichkeiten bereit, um Ideen für die Lehre zu entwickeln, zu erproben und ihre Wirksamkeit zu bewerten.
Weiterhin finanziert das Rektorat gemeinsam mit den Fakultäten dauerhaft Qualitätsmaßnahmen in der Studieneingangsphase (QSP), die sich in vorangegangenen Projekten als wirksam erwiesen haben und vor allem der Identifikation und Auffrischung von studienerfolgsrelevantem Schulwissen dienen.
Qualitätsmaßnahmen in der Studieneingangsphase (QSP)
NEU: beVinuS.BUW
Aufbauend auf den Ergebnissen der abgeschlossenen Projekte ALiSe (s.u.) und beVinus.NRW entwickelte die Bergische Universität Wuppertal als verstetigte Maßnahme das innovative Modell beVinuS.BUW. In diesem Modell implementiert die Bergische Universität Wuppertal den im Projekt beVinuS.nrw erarbeiteten Referenzprozess zur Einrichtung eines Reformmodell des Studiums gemäß § 58 (2a) Hochschulgesetz NRW. Voraussichtlich im Sommersemester 2027 werden die ersten Studierenden der teilnehmenden Studiengänge innerhalb dieses Modelles gezielt und stressfrei Lücken in ihren schulischen Kompetenzen schließen können.
BeVinuS.BUW wird gemeinsam von Dezernat 3 und Dezernat 6 der BUW betreut. Weitere Informationen zu dieser Lehrinnovations-Maßnahme bietet die neue
Extern geförderte Qualitätsprojekte
Die Entwicklung innovative Lehre wird an der Bergischen Universität ebenso durch die Einwerbung externer Fördermittel unterstützt. Folgende Förderprogramme für Lehrinnovationen können jährlich adressiert werden:
Freiraum-Ausschreibungen der StIL
Darüber hinaus können nicht regelmäßig stattfindende Ausschreibungen adressiert werden. Hierfür sprechen Sie bitte die Mitarbeiter*innen der Verwaltungsabteilung 6.3 an.
Abgeschlossene Qualitätsprojekte und Folgeprojekte aus abgeschlossenen Projekten und Projektteilen
Folgende Qualitätsprojekte wurden in der Vergangenheit extern gefördert und wegen der strategischen Bedeutung der adressierten Fragenstellungen für die gesamte Universität seitens des Dezernates 6 zentral begleitet:
AIStudyBuddy
Das aus aus Mitteln der Bund-Länder-Initiative Künstliche Intelligenz in der Hochschulbildung finanzierte und zusammen mit der RWTH Aachen und der Ruhr-Universität Bochum durchgeführte Projekt AIStudyBuddy erarbeitete mit StudyBuddy ein Tool zur informierten, evidenzbasierten Planung des Studiums und mit BuddyAnalytics ein interaktives Tool, das Planungsentscheidungen wie die kompetenzorientierte Curriculumsentwicklung und Studienberatung unterstützt.
Alle Informationen finden Sie derzeit (3/2026) noch auf der Wuppertaler Projektwebseite von AIStudyBuddy
Eine Weiterführung der Arbeiten am Projektteil BuddyAnalytics wird erwogen.
EhLSa
Das Vorhaben widmete sich in insgesamt drei Best-Practice-Projekten und zwei Querschnittsprojekten verschiedenen Problemfeldern der (didaktisch begründeten) Verzahnung von Präsenzlehre und digitaler Lehre in hybriden Formaten.
Ausführliche Informationen hierzu bietet die
Folgeprojekte
Mehrere Projekte und Unternehmungen führen den Grundgedanken des EhLSa-Projektes konstruktiv weiter:
Digitale Lernprogramme der Schumpeter School
die Webplattform intence
des Lehrstuhls für Automatisierungstechnik/Informatik
die Webplattform intence des Projektes GerLiLi
Weitere Informationen finden sie auf den oben verlinkten Webseiten.
ALiSe-TI
AliSe-TI
Fähigkeiten, die angehende Studierende bzgl. der basalen Grundfertigkeiten in Deutsch als Bildungssprache sowie in der Mathematik mitbringen, entsprechen vielfach trotz erworbenem Hochschulzugang nicht den Erwartungen, die im Studium an sie gestellt werden.
Ziel des Projekts „Adaptives Lernen in der Studieneingangsphase“ (ALiSe) war es, die Studierfähigkeit in Bezug auf sprachliche Grundliteralitäten in Deutsch als Bildungssprache sowie den mathematischen Basisqualifikationen im Vorfeld und während der ersten Studiensemester abzusichern. Studierende durchlaufen ein adaptives Testverfahren, um eigenverantwortlich ihre Defizite für das angestrebte Studium zu beheben.